26.03.2018, von www.thw.de

Hunderte Einzelteile, ein Schutz

Mehrere Kilometer lang zieht sich das mobile Schutzsystem, das die Einwohnerinnen und Einwohner der bayrischen Stadt Neuburg vor Hochwasser schützt. Alle drei Jahre baut das THW mit anderen Organisationen den Schutz probeweise auf.

Vergangenes Wochenende nahmen mehr als 100 THW-Kräfte aus sieben Ortsverbänden an der Übung teil.

Neben dem Aufbau ist der Transport der Materialien für die Ehrenamtlichen herausfordernd. Denn das System besteht aus mehreren hundert Einzelteilen. Wenn nicht passende Elemente an die falsche Stelle geliefert werden, dichtet das System nicht richtig ab und es besteht die Gefahr eines Bruchs. Mit mehreren Lastkraftwagen, Tiefladern, Radladern und Gabelstaplern holten die THW-Kräfte die einzelnen Elemente zunächst in einem zentralen Lager ab. Von dort aus brachten sie die Materialien an die verschiedenen Aufbaustellen.

 

Vor Ort warteten bereits mehrere THW-Bergungsgruppen sowie Helferinnen und Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht. Gemeinsam verbauten sie die einzelnen Teile. Zuletzt kam das System in Teilen beim Hochwasser im Januar dieses Jahres zum Einsatz.

Nass ging es am Wochenende auch für THW-Kräfte aus dem bayrischen Ortsverband Erlangen zu. Wegen eines Dammbruchs drohte ein angrenzendes Biotop auszulaufen, in denen seltene Tierarten ihr Zuhause haben. Die Helferinnen und Helfer transportierten das benötigte Material und sicherten den Damm.


Bilder: THW/ Sebastian Birzele; Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.